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Der Name stammt aus dem Bauernkrieg, als sich der fränkische Ritter Florian Geyer an die Spitze eines aufständischen Bauernhaufens stellte. Vor über 20 Jahren hat Albrecht Schmidt-Reinthaler mit einem Dudelsackspieler aus Eberstadt die Mittelaltermusikgruppe unter dem Namen "Des Geyers schwarzer Haufen" gegründet und bis heute in unterschiedlichen Besetzungen die Spielmannskunst bei tausenden von Veranstaltungen dargeboten. Mittelalterliche Märkte, Burg- und Schloßkonzerte, rustikale Mahle, Kleinkunstabende, Theater-aufführungen, Betriebs- und Familienveranstaltungen, Wein-, Stadt- und Bierfeste, Rundfunk und Fernsehsendungen, Präsentationen und Vernissagen waren Schauplätze der Aufführungen, geboten wurde die Musik in der Tradition der Spielleute - nicht puristisch, aber immer mit großer Authenzität. |
1999, auf dem Höhepunkt angelangt, wurde "Des Geyers schwarzer Haufen" von den Fernsehzuschauern des SWR zu den Spielleuten des Jahres gewählt. Das aus dem Raum Ludwigsburg / Heilbronn stammende Trio lässt sich in keine Schublade pressen, peppt alte Musik auf, mixt sie mit Folk und selbst rockigen Stilarten, vertont Texte wichtiger Zeitgenossen und fügt immer einen großen Anteil eigener Einflüsse dazu. |
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So entsteht ein einzigartiger Stilmix, dargeboten auf einer Vielzahl nachgebauter, historischer Instrumente. Alle Facetten vergangener Zeiten leben auf bei den eher als feucht-fröhliche Feste zelebrierten Auftritten der Gruppe und sorgen dafür, dass diese zu einem ganz besonderen Erlebnis für das Publikum werden. "Des Geyers schwarzer Haufen" hat nun die sehr eigene Mixtur aus Musik und Texten vom Mittelalter bis hin zur Neuzeit auf ein "magisch-silbrig Scheibchen" gebannt und wird diese, mittlerweile fünfte CD mit dem Titel "Wo man singt..." bei den Auftritten ab Sommer 2004 präsentieren. |
Beim Straßenmusik-Festival im Dortmunder Westfalenpark im Mai 2003 von Publikum und Jury zum Preisträger gewählt, im Juli 2003 von 40.000 begeisterten Besuchern des Böblinger Zeitpark-Projektes regelrecht gefeiert - das unterstreicht den ständig weiter wachsenden Stellenwert dieser einzigartigen "Folks-Musik" und der Musiker: "Spielmann Albrecht" (Albrecht Schmidt-Reinthaler), "Bruder Martin" (Martin Ernst) und "Ralf, der Saitengreifer" (Ralf Glenk). |